Zeugnis über die Heilungen
des Fratel Cosimo

Sascha M. Fopp

 

Eremit mit dem Charisma der Wunderheilungen

Fratel Cosimo geb. 27.01.1950

Ich kann unmöglich schweigen, von dem was ich gehört und gesehen habe.[1]

Sehr geehrte Damen und Herren geschätzte Kollegen der Wissenschaft.

Mit diesen Worten der Apostel Johannes und Petrus eröffne ich meinen Vortrag "Zeugnis über die Heilungen des Fratel Cosimo". Gleich zu Beginn möchte ich aber festhalten, dass der Titel meines Vortrages, so wie er steht, nicht ganz korrekt ist. Vielmehr sollte er eigentlich lauten "Zeugnis über die Heilungen Jesu Christi durch seinen treuen Diener Fratel Cosimo".

Fratel Cosimo ist also:

kein "Heiler," weder "Natur- noch Geistheiler",
kein Zauberer,
kein Magier.

Fährt man im südlichsten Italien mit dem Auto entlang der Küste des Ionischen Meeres in Richtung Reggio Calabria, so fällt auf, dass Brückenpfeiler, Bahnübergänge, Mauern etc. mit Parolen wie
Dio c'è (es gibt Gott),
sono guarito (ich wurde geheilt) oder
ero morto oggi vivo (ich war tot, heute lebe ich) vollgesprayt sind.

Das lässt darauf schliessen, dass junge Menschen eine tiefe Gotteserfahrung gemacht haben; dies in einer Welt in der kaum jemand noch wirklich glaubt. Wo das? In "Madonna dello Scoglio", einem einsamen, verlassenen Hügel in der Nähe der Küste Kalabriens.
Fragt man die Leute nach dem warum, so bekommt man einhellig zur Antwort: In Madonna dello Scoglio spüre man die Gegenwart der heiligsten Dreifaltigkeit sowie Mariens. Überdies sei der Boden und die ganze Umgebung durch die ständigen Gebete geheiligt. Die Wunder, welche hier geschehen, könne man mit den eigenen Augen beobachten, was nicht zuletzt auch Fratel Cosimo zu verdanken sei, durch welchen der Herr zu ihnen spreche.

I Wer ist Fratel Cosimo ?

1. Fratel Cosimos Leben

Fratel Cosimo wurde vor rund 50 Jahren in einem Örtchen Namens Placanica geboren. Wie jedes andere Kind besuchte er die Grundschule. Jedoch zog er schon bald das tiefe Gebet den täglichen Vergnügungen mit seinen Kameraden vor. In seiner Freizeit hütete er die Schafe. Dies auch, als ihm am 11. Mai 1967 erstmals die Jungfrau Maria erschien und ihn bat, sein Leben für die Bekehrung der armen Sünder zu ihrem Sohne Jesus Christus aufzuopfern. Auf Fürbitte der Muttergottes erklärte ihm Jesus während einer Erscheinung, dass seine Sendung begleitet werde durch Zeichen, so wie es im Markus-Evangelium geschrieben stehe [2] . Seitdem führt er als Franziskaner-tertiär ein Eremitendasein, in strengem Fasten und im Gebet. Madonna dello Scoglio ist zur Pilgerstätte von Menschen geworden, die im Gebet mit Fratel Cosimo Heilung suchen. Er selbst bezeichnet sich als "nichts besonderes, ...ein einfaches Werkzeug in Gottes Hand".

2. Die Gaben, bzw. Charismen Fratel Cosimos [3]

Fratel Cosimo werden u.a. folgende Charismen nachgesagt, welche sich anhand unzähliger Zeugnisse verifizieren:

  • Gabe der Krankenheilung
  • Gabe Wunder zu wirken
  • Gabe der Seelenschau [4]
  • Gabe der Xenoglossie [5]
  • Gabe der Bilokation bzw. Ubiquität [6]
  • Gabe der Prophetie
  • Phänomen der "himmlischen Düfte" [7] (Lilien, Rosen, etc.)
  • Etc.

Was sollen wir "rationalen" Menschen nun aber davon halten?

II. Indizien für die "Echtheit" Fratel Cosimos

1. Das Symbol des "einfachen" Schafhirten

Wie wir bereits wissen, wählte Gott immer wieder Schafhirten und somit Personen aus der niedrigsten sozialen Stufe als seine Botschafter aus. So z.B. in
La Salette (1846),
Lourdes (1858),
Fatima (1917),
Garabandal (1961-1965),
Medjugorje (seit den 90ern tag-tägliche Erscheinungen mit Botschaft),
Padre Pio (1887 -1968), etc.[8] .

Diese Liste könnte wohl beliebig verlängert werden. Kann dies ein Zufall sein??? Wohl kaum! Warum wählt Gott seine Seelen aber immer wieder aus dem einfachen Volke aus?

Wir erinnern uns daran, dass es auch vor 2000 Jahren die Schafhirten waren, denen sich die Wahrheit zuerst offenbarte[9]. Sie waren die ersten Anbeter des Leibes Christi[10] . Sie waren einfach. Christus war einfach. Die Umgebung in der er geboren wurde, war einfach. Seine Familie war einfach. Vor allem aber ist die Heilsgeschichte einfach - und das muss sie auch sein - und zwar dermassen einfach, dass sie auch das simpelste Gemüt bzw. der Hinterste und Letzte verstehen kann.

Das Symbol des Schafhirten bestätigt also nichts anderes als das Wort, welches besagt, dass Gott sich die Einfältigen und Machtlosen aussucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen[11] .

So betete Jesus denn auch: "Vater, Herr über Himmel und Erde, ich preise dich dafür, dass Du den Unwissenden zeigst, was Du den Klugen und Gelehrten verborgen hast[12] ". Und sagt weiter: "Glücklich sind die geistig Armen" sowie "glücklich diejenigen, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen".

Gott spricht also nicht zu uns, die wir uns Wissenschaftler, Studierte und "Zivilisierte" nennen, sondern eben vorzüglich zu den Kindern reinen Herzens, was in etwa folgendermassen aussehen kann:

Exkurs: Hirtenkinder von Garabandal während einer Erscheinung in den 70ern

Da die Hirtenkinder von Fatima und ihre mehrfachen Erscheinungen [13] der ganzen Welt bekannt sind und sich die dortigen Botschaften auch weitgehend verifiziert haben, werden nachstehend die Hirtenkinder von Garabandal [14] , im Alter zwischen 11 und 12 Jahren während einer "Erscheinung" gezeigt. Diese Bilder sollen veranschaulichen, dass hinter solchen "Phänomenen" mehr steckt, als eine ausgeprägte Kinderphantasie:

Hirtenkinder in Ekstase, während einer Erscheinung

Loli, Jacinta, Conchita, M.Cruz

Conchita spricht mit Maria

Loli mit strahlendem Lächeln

 

2. Ständige Kuratel (Aufsicht) der Kirche

a) Prüfet alles sorgfältig und behaltet nur das Gute [15]

Auffallend und m.E. äusserst wichtig ist, dass die Kirche derartige Ereignisse mit einer ungeheuren Akribie und Sorgfalt untersucht. So werden z. B. bei "Erscheinungen" wie in Garabandal die verschiedensten (auch nicht-religiösen) Wissenschaftler zur Untersuchung beigezogen. Ein endgültiges Urteil fällt die Kirche aber meist erst, nachdem die "Erscheinungen" endgültig beendet sind. Und dann kann es noch Jahre dauern. Auf jeden Fall kann es sich die "offizielle" Kirche nicht leisten, in diesen Dingen ungeprüfte Informationen an Ihre Gläubigen weiterzugeben, weshalb Sie bis zu Ihrem Urteil äusserst vorsichtig ist. Zumal kommt es somit auch vor, dass eine Angelegenheit zwar echt ist, aber als solche nicht erkannt wird und somit auch nicht an die Öffentlichkeit gelangt.

Aufmerksam geprüft wird aber vor allem deshalb, da nach dem christlichen Glauben auch der Teufel Wunder wirken kann. Dieser, - ehemals schönste Engel Gottes und sein Gefolge [16] - setzt dabei alles daran um die Menschen irrezuführen. Nach den grossen Mystikern der Christenheit [17] ist es ihm gar möglich, für eine kurze Zeit die Gestalt Jesus oder Marias anzunehmen. Verschiedene Dinge würden ihn jedoch verraten. So könne er u.a. z.B. folgendes nicht (mehr) tun:

  • Lieben
  • Das Kreuz küssen (vgl. Bild oben Mitte)
  • Das unbefleckte Herz Marias loben
  • Den Herrn anbeten
  • Den Fragenden allfällige Sünden 3ter offenbaren
  • etc.

Diese Prüfungen durch die Visionäre selbst sowie durch die Kirche sind somit unbedingt notwendig.

b) An den Früchten werdet ihr sie erkennen [18]

Für weiter aussenstehende Dritte sowie auf Dauer, gilt aber vor allem der Grundsatz, dass man die "heiligmässigen" Personen an ihren Früchten erkennen wird. Natürlich handelt es sich dabei nicht etwa um Bananen, Äpfel oder Birnen sondern um Früchte des Glaubens, die folgendermassen aussehen:

-IN DER PERSON:

  • Demut [19] (als wichtigstes Merkmal)
  • Gehorsam [20]
  • Tugendhaftigkeit schlechthin
  • Weisheit, Erkenntnis
    (Bei Kindern, welche weder lesen noch schreiben können, ein unwahrscheinliches
    theologisches Wissen, wozu ein Erwachsener vielfach ein jahrelanges Studium benötigen würde.)
  • Etc.

-IM UMFELD:

  • Bekehrungen (Personen, die seit 30 J u. mehr nicht mehr gebeichtet haben, beichten)
  • Rückführung der einzelnen Personen zum täglichen Gebet
  • Rückführung in die Kirche, zur Eucharestie
  • Stärkung und Erweckung eines lebendigen Glaubens,
  • Bildung von Gebetsgruppen
  • Heilungen, Verifizierung von Prophetien,
  • Etc.

3. "Madonna dello Scoglio" und "Madonna von Guadalpue" - Parallelen sowie wissenschaftliches Indiz für die Existenz Gottes

a) Wer malte den Kopf der Madonna dello Scoglio?

Dieses Bild der Madonna dello Scoglio wurde nach den Anweisungen Fratel Cosimos gemalt. Als es allerdings um die Fertigstellung des Gesichtes ging, konnte Fratel Cosimo sich nicht mehr an die Züge erinnern, weshalb der Maler das Bild nicht fertigstellen konnte. Nach Aussagen einiger Gemeindemitglieder war dieses Bild eines Morgens einfach vollendet. Ohne menschliches Zutun wäre das Gesicht nun einfach gemalt gewesen. Es handle sich dabei eben um ein Wunder.

Als ich dies gehört hatte, lachte ich für mich und dachte sogleich, dass ein paar "Lausbuben" Fratel Cosimo einen Streich gespielt hätten. Um ihn geschehen eben so viele Wunder, dass er in seiner kindlichen Einfalt womöglich auch daran ohne weiteres geglaubt hätte. Jedoch kam es dazu, dass ich ihn eines Abends, als man im kleineren Kreise über dieses Bildnis sprach, gleich selbst danach fragte, was denn nun an dieser Geschichte wirklich dran sei. Darauf bestätigte er mir, zu meinem Erstaunen, dass tatsächlich alles stimme. Nachdem das Bildnis in einer abgeschlossenen

Kammer gestanden wäre, sei der Maler eines Morgens mit tränenüberströmtem Gesicht vor ihm gestanden und hätte kaum Worte gefunden für das, was im Laufe der Nacht vorgefallen sei. Es handle sich also tatsächlich um ein Wunder. Was sollen wir aber von dieser Geschichte halten?

b) Wer malte das Bildnis der Madonna von Guadalupe von 1531?

Nun schon bald darauf stiess ich auf die Geschichte der Madonna von Guadalupe. Obschon es sich hierbei um den grössten Marianischen Wallfahrtsort der Christenheit handelt, ist die Geschichte, welche sich in Mexico im Jahre 1531 zugetragen hat, den meisten leider unbekannt. Aus diesem Grunde werde ich sie hier in kurzen, rudimentären Zügen resumieren:

ZERSTÖRUNG DER AZTEKISCHEN KULTUR UNTER HERNAN CORTES

Die spanischen Conquistadores zerstörten unter der Führung von Hernan Cortés im Jahre 1521 die ehemalige Hauptstadt der aztekischen Kultur Tenochtitlan, das heutige Mexico.Die aztekischen Ureinwohner, welche eine bemerkenswerte und zu dieser Zeit auch in Europa kaum erreichte hohe Kultur hatten, wurden gnadenlos verfolgt,

niedergemetzelt und als Sklaven verkauft. Tempel und religiöse Gegenstände wurden zerstört, die Azteken zur Konvertierung gezwungen, obschon - wie sich später herausstellte - ihre Religion frappante Parallelen zum Christentum aufwies und geradezu eine Vorbereitung zu einer Konvertierung zum Christentum in sich verbarg. All dies geschah u.a. im Namen der Kirche, obschon diese ihre ersten Missionare erst Jahre später entsandte.

SOLIDARISIERUNG DER FRANZISKANER MIT DEN UREINWOHNERN MEXICOS UND ERSCHEINUNG DER JUNGFRAU MARIA
Einige dieser Missionare solidarisierten sich sodann mit den Azteken, ob all dem Unrecht das geschah. Als sich die Lage beruhigte und das Christentum die ersten Wurzeln fasste, erschien einem einfachen aztekischen Hirten Namens Juan Diego die Jungfrau Maria in der Gestalt einer Aztekin am Fusse des Hügels Tepeyac. Sie wünschte, dass Juan Diego zum hiesigen Bischof ginge um eine Kirche zu Ehren ihres Sohnes Jesus Christus zu errichten. Der Bischof aber schenkte ihm keinen Glauben und trug ihm auf, mit diesem Anliegen ein anderes Mal vorzutreten. Juan Diego kehrte im Glauben an seine Erscheinung zum Tepeyac zurück. Erneut erschien ihm Maria, worauf er sie bat, die Botschaft doch einer wichtigeren Persönlichkeit zu übertragen, einer, die in der Gesellschaft etwas gelte. Maria allerdings bestätigte seinen Auftrag und bat ihn erneut beim Bischof vorstellig zu werden. Dieser erklärte allerdings, dass er ein Zeichen benötige, um dem heiligen Auftrag nachzukommen. Auch dies trug Juan Diego, der Jungfrau vor, worauf ihm diese antwortete: "Mein vielgeliebter Sohn, komme morgen wieder und ich gebe dir den Beweis, welchen du zum Bischof bringst."
ERSCHEINUNG UND HEILUNG JUAN DIEGOS ONKEL VON DER PEST
Am nächsten Tag jedoch bedurfte Juan Diegos Onkel, welcher an der (ebenfalls von den Spaniern eingeführten) Pest erkrankte und nun im Sterben lag, dringend eines Priesters für die letzte Salbung. Juan Diego machte sich sofort auf den Weg. Um nicht von einer Vision aufgehalten zu werden, wählte er jedoch eine andere Strasse. Doch Maria erschien ihm auf dem neuen Weg und während sie voller Liebe seine Entschuldigung entgegennahm, versicherte sie ihm, dass sein Onkel in demselben Augenblick von der Pest geheilt sei. Diesem teilte sie auch ihren Namen, "die immerwährende Jungfrau von Guadalupe", mit. In der Sprache der Azteken (nahuatl.) bedeutet "Coatlaxopeuh": diejenige, welche der Schlange den Kopf zertrampt. Es ist dieselbe Frau, die auch bereits in der Genesis (3,15) sowie in der Offenbarung (12,1ff. ;12,17) auftaucht.
DAS ZEICHEN FÜR DEN BISCHOF (UND DIE GANZE WELT)
Juan Diego solle nun aber auf den Hügel Tepeyac gehen und die Blumen, die er dort finde, hierher bringen. Dieser begab sich auf den Hügel und fand zu seinem erstaunen, trotz des felsigen Untergrundes eine grössere Anzahl Blumen, welche zu dieser Jahreszeit (12. Dezember 1531) gar nicht wuchsen. Er sammelte sie ein, legte sie in seinen rauhen, aus Agaven gefertigten Mantel (Tilma) und trug sie zur Jungfrau Maria. Diese liess ihn wissen, dass diese Blumen das erwünschte Zeichen für den Bischof seien. Er dürfe den Mantel aber erst in seiner Gegenwart öffnen.
Erneut liessen die Wachen des Bischofs Juan Diego nicht eintreten, worauf sich dieser in seiner Demut hinsetzte und abwartete. Als die Wachen jedoch die Blumen, aus der Tilma des Juan Diego herausragen sahen, welche zu dieser Jahreszeit nicht wuchsen (Gewächshäuser gab es damals noch keine), verschafften sie ihm endlich Einlass.
Als ihn Bischof Fra Zumarraga nun endlich empfing, entschuldigte sich Juan Diego unter Tränen, dass er "nur diese Blumen" als Beweis der Echtheit seiner Vision hätte. Beim Öffnen seines Mantels war allerdings das obenstehende Bildnis einer Maria mit "aztekischen" Gesichtszügen abgedruckt. Der franziskanische Bischof fiel auf die Knie und bat um Verzeihung.

In den folgenden 2 Jahren bekehrten sich über 8 Millionen Ureinwohner zur Kirche Jesus Christi.

WISSENSCHAFTLICHE UNTERSUCHUNG DES MANTELS (TILMA) .[21,22,23]
Dieses Bildnis, welches trotz allen äusseren Einflüssen bis heute auf unerklärliche Weise in einwandfreiem Zustand erhalten ist, wurde von den verschiedensten Wissenschaftlern u.a. von Philip Serna Callahan, der Universität Kansas USA, sowie von Jody B. Smith der Universität Miami untersucht. Und zwar mit folgendem Ergebnis:

  1. 1789 wurde eine Kopie des Mantels samt Bild angefertigt und in der Nähe des Originals, unter denselben klimatischen Bedingungen, ausgestellt. Die Kopie zerfiel innert kürzester Zeit. Das Original hingegen blieb auf unerklärliche Weise bis heute unbeschädigt und intakt.
  2. Niemandem käme es in den Sinn auf einer derart ungeeigneten und rauhen Unterlage (Mantel von 168 cm auf 130 cm) ein Bild zu malen.
  3. Unter Infrarot sind keine Spuren von Skizzen oder Entwürfen ersichtlich.
  4. Verwendete Farben und Pigmente sind weder tierischer noch organischer Herkunft und der heutigen Wissenschaft weitgehend unbekannt.
  5. Obschon kein Lack verwendet wurde bleiben die Farben leuchtend.
  6. "Lebendige Augen": Unter starker Vergrösserung wird im rechten sowie im linken Auge die Spiegelung Juan Diegos sichtbar. Zusätzlich ist im rechten Auge eine aztekische Familie sichtbar. Keinem menschlichen Wesen wäre es möglich ein Bildnis in dieser Grössenordnung darzustellen; dies ganz abgesehen von der ungeeigneten Unterlage. Des Weiteren lassen sich auf dem Augenlid des Bildes Kapillargefässe, wie sie bei Menschen vorliegen, erkennen.

Rechtes Auge der MdG mit Spiegelung J. Diegos

Linkes Auge mit Spiegelung Juan Diegos

Rechtes Auge mit Spiegelung einer aztekischen
Verästelung der Kapillargefässe
Familie. Die Frau trägt ein Kind auf dem Rücken,der Mann ein Sombrero auf dem Kopf.
 

7. Mit Hilfe moderner Astronomieprogramme wurde ersichtlich, dass die Konstellation des Himmelsgewölbes mit Sternen zur Zeit der Erscheinung am 12. Dez. 1531 den abgedruckten Sternen auf Marias Mantel entspricht.

Das Fazit der Wissenschaft lautet somit: "Der Ursprung des Bildes der Madonna von Guadalupe ist unerklärlich".

Bereits für die Entstehung des Abdruckes des gekreuzigten Mannes auf dem Turiner Grabtuch [24] blieb die Wissenschaft eine Erklärung schuldig. Jedoch konnte anhand der gefundenen Blütenpollen [25]sowie der Münzen [26] einwandfrei festgestellt werden, dass sich dieses Tuch einst in Jerusalem befand und aus der Zeit Christi stammt.

Weshalb sollte demnach also nicht auch der Kopf der "Madonna dello Scoglio" auf übernatürliche Art zustande gekommen sein?

Auf jeden Fall zeigt uns Menschen dies, dass vielmehr hinter der Marienverehrung steckt, als dies der Anschein macht. Hat sie nicht 8 Millionen Azteken und in der ganzen Welt Millionen von Menschen zu ihrem Sohn zurückgeführt?

4. Wichtigkeit Marias für die Ökumene

Immer wieder musste ich (wie oben) feststellen, welch wichtiger Stellenwert Maria an all den Erscheinungsplätzen sowie in der gesamten Geschichte der Kirche eingeräumt wird.

a) Mein Irrtum
Allerdings konnte ich dies nicht verstehen, denn ich ging davon aus, dass Maria eine ganz normale Frau war und Jesus noch andere Brüder hatte, zumal dies vermeintlich auch so in der Bibel zu lesen ist. Dass Maria also die "Unbefleckte" bzw. die immerwährende Jungfrau sei, konnte ich nicht glauben (Dazumals hatte ich jedoch noch nicht eine einzige "Botschaft eines modernen Mystikers gelesen - ich hatte also nicht geprüft - und wusste auch nicht, dass es überall solche Erscheinungsplätze gibt). Als ich eines Tages bei Fratel Cosimo war, sagte ich ihm, dass ich diese "Maria-Geschichte" einfach nicht nachvollziehen könne und mir Jesus eigentlich genüge, ich aber trotzdem gerne verstehen würde. Fratel Cosimo legte mir seine Hand auf die Stirn, betete und sagte sodann in etwa: "Der Heilige Geist wird's dir zeigen" und "viele Reformierte werden Maria erkennen".

b) Meine Erkenntnis im Sinne einer spirituellen Heilung
Schon als ich draussen auf dem Platz war, erklärte mir jemand, dass sie hier im südlichen Italien ihre näheren Verwandten und Cousins auch "Brüder" nennen würden. Zuhause stiess ich sodann auf verschiedene Bibelstellen, die für mich alles klärten. Hier kann ich allerdings nur auf einige, für ein besseres Verständnis hinweisen:

  • Am Kreuz sagte Jesus zu Johannes. "Dies ist deine Mutter." Von da an nahm er sie zu sich nach hause. Jeder weiss, in welch engen Familienverbänden die Juden früher gelebt haben. Wie ist es also möglich, dass Johannes, Maria von da an zu sich nach hause nahm, wenn sie noch andere Kinder neben Jesus gehabt hätte?
  • Zweimal sagt der Engel zum Nährvater Josef: "nimm das Kind und seine Mutter..." [27] Er sagte also nicht, nimm deine Frau oder dein Kind, was auf eine "physische Distanz" zwischen Maria und Joseph schliessen lässt.
  • Obschon, oder eben gerade weil, Elisabeth voll vom Heiligen Geist war, als sie Maria besuchte, sagte sie: "wie habe ich es verdient, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt." Sie wusste, dass Maria "Gott" zu ihr trug und verdemütigte sich trotzdem vor der Mutter!!
  • Zudem steht geschrieben, dass der Drache diejenigen bekämpft, welche zu der Frau gehören. Es sind die Menschen, die nach dem Geboten Gottes leben und sich zu Jesus bekennen.[28]
  • Etc.

Zwei Gedanken:

  • Stellen sie sich vor, sie hätten zwei Freunde. Freund A hätte sie zwar gerne, würde aber mit ihrer Mutter nichts zu tun haben wollen. Freund B hätte sie auch gerne, würde aber auch ihre Mutter über alles lieben und sie loben für den wunderbaren Freund (sie selbst), den sie ihm geschenkt hat. Wen haben sie nun lieber? Die Frage ist ganz klar. Das genau gleiche gilt auch bei Jesus. Niemand hat die 10 Gebote perfekt erfüllt ausser er. Also auch das Gebot "Liebe deinen Vater und Mutter". Wenn wir ihm nun also nachfolgen und ähnlich werden wollen, sollten wir da nicht dasselbe tun? Wenn Jesus also in uns lebt, was ja alle Christen glauben, kann man dann nicht sagen, dass gar nicht mehr wir, sondern Jesus in uns seine Mutter liebt, die er ja persönlich ausgesucht hat?
  • Stellen sie sich weiter vor, sie wären in einer Bildergalerie. Sie würden das Meisterwerk des Malers aber nicht beachten, die andern Bilder auch nicht. Sie wollen sich nur mit dem Künstler unterhalten. Was wird er da sagen? Er wird wohl ein wenig enttäuscht sein. Was wird er aber sagen, wenn sie sein Meisterwerk rühmen und vielleicht ein spezielles Bild ganz in ihr Herz schliessen? Sie werden ihn, als Schöpfer jedes Bildes, erfreuen und ihm schmeicheln. So wie man jeden Maler an seinen Bildern erkennt, so erkennt man aber auch Gott in seinen "Kreationen". Sein Meisterwerk ist dabei wohl unbestritten Maria, die Bundeslade "voll der Gnade"; die Bilder sind die Heiligen. So wie bei einem Maler, nicht er selbst, sondern z.B. der Mäzen bestimmt, welche Bilder in die Galerie kommen, so bestimmt bei Gott die Kirche, welche Bilder (Heiligen) ihren Schöpfer am besten "promoten". Sicherlich gibt es dabei solche, die nicht in der Galerie stehen, ihm aber trotzdem sehr gefallen. Die Bilder (Heiligen) neben dem Meisterwerk (Maria) sind somit unentbehrlich, um den Meister in seiner wahren Tiefe zu erkennen.

c) Kann man all diese Erscheinungsorte ignorieren?
In Kürze seien hier nur einige, der heutigen Erscheinungsorte genannt: Naju, Venezuela, Medjugorje, Fatima, Lourdes, Manduria, Marpingen, El Escorial, San Nicolas, etc.. Vgl. www.christ.at.
Überall ruft die Muttergottes zur Umkehr auf, wieder ein christliches Leben zu führen. So ist auch folgende Reaktion der Lutheraner in Argentinien nicht verwunderlich: "Gott allein kann bewirken, dass Maria durch Erscheinungen zur Welt spricht. Laufen wir nicht das Risiko, einem verhängnisvollem Irrtum zu verfallen, wenn wir diesen Realitäten gegenüber die Augen verschliessen und ihnen keine Aufmerksamkeit schenken? Oder sollten wir nicht im Gegenteil unsere Herzen diesem Licht öffnen, dass Gott zu unserer Rettung aufleuchten lässt? Sind nicht all diese Fakten ein unleugbarer Beweis für die entscheidende Rolle, die Maria zu spielen hat, indem sie uns heute zu unserer Rettung aufruft?"

Soviel zum besseren Verständnis für die "Marienverehrung".

III Die "Heilungen" in Madonna dello Scoglio

1. Sinn der Heilungen

Die Heilungen, die in "Madonna dello Scoglio" geschehen, dienen:

  1. zur Bestätigung des Evangeliums bzw. des Wortes Gottes [29],
  2. zum Lohn und Trost vieler Gläubiger,
  3. die Menschheit bzw. die entlaufenen "Schafe" zur Umkehr zu bewegen,
  4. zur Beschämung derjenigen, die sich in der Welt "Weise" nennen,
  5. als Zeichen der Zeit,
  6. als Beweis der Barmherzigkeit Gottes.

2. Arten der Heilungen

Es gibt nichts, was Gott nicht auch heilen könnte. So gibt es Heilungen von Tauben, Blinden, Lahmen, allerlei Arten von Krebs, Arthritis, Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen), aber auch von viralen Erkrankungen wie AIDS, Hepatits etc., Krankheiten, bei denen auch die moderne Medizin schlichtweg nichts mehr auszurichten hat. Selbst Gliedmassenverlängerungen sind keine Seltenheit.

3. Wer wird geheilt?

Fratel Cosimo weist bei seinen Segnungen darauf hin, dass die Leute nach ihrem Glauben geheilt werden. Voraussetzung für eine Heilung ist also der Glaube an Jesus Christus. Jedoch werden manchmal auch Personen geheilt, die nicht glaubten und sich in der Folge ihrer Heilung sodann bekehren. Sicher gibt es noch andere Fälle. Wer also tatsächlich geheilt wird, entscheidet Jesus Christus selbst. Weshalb er so entscheidet können wir Menschen jedoch nicht immer verstehen.

4. Daten der Segnungen und Gebetstreffen

a) Persönlicher Empfang [30] und gemeinsames Gebet
Fratel Cosimo empfängt jeden Mittwoch und Samstag 100 Personen, welche mit ihren Anliegen und Problemen zu ihm kommen. Darunter sind nicht wenige Wissenschaftler, die in einem bestimmten "Fall" nicht mehr weiterwissen. Aber auch Gläubige aus dem Ausland, welche kein Wort Italienisch sprechen, werden empfangen und erhalten Hilfe. Fratel Cosimo versteht sie, soweit es ihm der Heilige Geist offenbart. Die Antwort erhalten sie jedoch auf Italienisch, wobei es nichts ausmache, wenn sie es nicht verstehen. In der Folge segnet Fratel Cosimo die ca. fünf- bis zehntausend Anwesenden, welche zweimal pro Woche zum gemeinsamen Rosenkranzgebet auf dem "Scoglio" zusammenkommen.

b) Grossanlässe vom 11. Februar und 11. Mai jeden Jahres
An den zwei grossen Heilungsgottesdiensten, welche am 11. Februar und am 11. Mai jedes Jahr stattfinden, nehmen zwischen 80- und 120'000 Personen teil. Äusserst beeindruckend ist dabei, dass die Leute z.T. schon zwei, drei Tage vor dem Gottesdienst zu Tausenden auf den "Scoglio" pilgern und sodann auf mitgebrachten Stühlen übernachten. Schlechte Witterungsbedingungen, wie Regen oder Kälte kümmern sie dabei nicht, vielmehr wollen sie einen guten Platz, ganz in der Nähe Fratel Cosmios ergattern. Fratel Cosimo erwähnt aber immer wieder, dass die Hand Gottes lang sei und er auch diejenigen heilen könne, welche infolge der Distanz nicht nach vorne sehen könnten. Sodann beschreibt er während des Heilungsgottesdienstes die Krankheiten einzelner Personen sowie deren Heilungsverlauf. Dabei werden die Symptome und Heilungen von ca. 20-40 Personen explizit genannt. Jedoch werden immer auch noch weitere Personen geheilt, welche nicht alle erwähnt werden können. Fratel Cosimo fordert die Geheilten sodann auf, Jesus zu loben und ihm treu zu bleiben, allenfalls aber auch mit ärztlichen Zeugnissen und Röntgenbildern zurückzukommen, um Zeugnis abzulegen.

5. Über 8'000 dokumentierte Krankenheilungen ("Guarigioni prodigiosi")

In den letzten 30 Jahren gab es nach Angaben der Comunità über 8'000 (achttausend), mit ärztlichen Zeugnissen dokumentierte, Heilungen. Zur Zeit würden durchschnittlich fünf neue Zeugnisse aus aller Welt pro Tag hinzukommen. Archiviert und sortiert sind die unzähligen Zeugnisse auf der ehemaligen Schafweide allerdings noch nicht. Damit würde erst nächstes Jahr begonnen. Diese Heilungen werden "Guarigioni prodigiosi" genannt. Um ein "miracolo" (Wunder) handelt es sich dabei jedoch noch nicht und so kommt es, dass diese Heilungen der Menschheit weitgehend unbekannt bleiben. Dasselbe geschieht jedoch auch in Lourdes, in Fatima, Medjougorje, Mandurien, San Damiano, Escorial sowie bei all den anderen grossen "Stätten des Heiligen Geistes". Den Medien konnte man in letzter Zeit des öfteren entnehmen, dass es in Lourdes nur 67 Wunder gegeben hätte, was relativ wenig sei, für die Menschenmassen, die dahin strömen. Den Lesern wird somit irrigerweise suggeriert, dass es lediglich 67 Heilungen gab, die nicht erklärbar sind. Dies entspricht aber nicht den Tatsachen. Tatsächlich gab es in Lourdes nämlich über 10'000 Heilungen, von denen aber kaum jemand spricht.

6. Wunder ("Miracoli")?

Wie bereits erwähnt, prüft die Kirche Ereignisse wie die nachstehenden mit einer derartig peinlichen Genauigkeit, dass nur die allerwenigsten Heilungen jemals als "Wunder" anerkannt werden. So bedarf es für ein "Heilungswunder" z.B. einer spontanen Heilung, welche innert 24 Stunden vollständig eintritt, dauernd anhält und jeglicher wissenschaftlichen Erklärung entbehrt [31] . Aber auch das genügt noch nicht. Sodann wird nämlich das Leben der betroffenen Person unter die Lupe genommen. Man prüft, wie sie gelebt hat, war sie fromm, hat sie gebetet, zu wem hat sie gebetet, etc.. Eine solche Prüfung der Kirche dauert bekanntlich Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte und man kann sich dabei berechtigterweise die Frage stellen, ob dies dem Glauben dienlich sei. Auf jeden Fall haben es die Leute auf dem "Scoglio" nicht nötig, darauf zu warten, bis die Kirche ein Wunder als solches anerkennt, für sie ist eine Heilung eben ein Wunder und damit "basta".

Nun, nachdem ich selbst nach einer Sakralgelenksprengung mit Bänderriss über ein Jahr im Bett lag und nun wieder gesund bin, kann ich dem nur zustimmen.

IV Einzelne Ereignisse und Beobachtungen

1. Physische Heilungen

a) Meine eigene Heilung
Im Januar 1997 erlitt ich einen schweren Unfall im Kraftraum. Während dem Training mit einer "Legpress-maschine" riss mir das Sakralgelenk aus. Das klang etwa so, wie wenn man einen Grasbüschel ausreissen würde. In der Folge ging es mir immer schlechter. Mein Sakralgelenk begann immer mehr zu "lottern" (subluxieren). Mein ganzes rechtes Becken wurde nach und nach immer instabiler und verschob sich beim Gehen entlang der Wirbelsäule.
SCHMERZEN UND DEPRESSION
Die Schmerzen waren beinahe unerträglich. Nichts half. Nachdem ich über 22 Ärzte und Heilpraktiker aufgesucht hatte und mir niemand mehr weiterhelfen konnte, wurde ich förmlich immer depressiver. Es kam soweit, dass ich nicht einmal mehr fähig war, meine eigene Post durchzulesen. Zudem konnte ich absolut keinen Sport mehr betreiben; auch nicht schwimmen. So fehlten mir wohl auch die Endorphine. Vielleicht hätten hier konzentriertere Medikamente bzw. Antidepressiva geholfen, aber solche wollte ich keine nehmen. Die Hemmschwelle war für mich trotz der Beschwerden zu gross.
DIE GEPLATZTE OPERATION
Sodann wurde ich von der Schulthess-Klinik das erste Mal für eine Sakralgelenk- versteifung aufgeboten. Ich fühlte mich aber psychisch zu schwach und ging davon aus, dass die Wundheilung in dieser Verfassung arg verzögert würde. Als ich bereits rasiert war, eine Darmspülung über mich ergehen lassen musste und vom Chirurgen nochmals über die Risiken aufgeklärt wurde, zog ich es doch vor wieder nach hause zu gehen. Eigentlich war es mehr ein Humpeln. In der Folge wurde ich noch zweimal zu einer Operation aufgeboten. Ich konnte mich aber einfach nicht dazu durchringen, zumal man bei Sakralgelenkversteifungen, der Seltenheit wegen, praktisch keine Erfahrungswerte hatte.
WENN DU MICH NICHT SCHLAFEN LÄSST...
Es gab eine Zeit, da konnte ich nicht einmal mehr schlafen. Diese Zeit dauerte fast zwei Wochen und ich glaubte wahnsinnig zu werden. Ich mag mich noch erinnern, dass ich damals in den Wald ging um erstmals richtig zu beten. Ich sagte damals, wenn Du mich heute nicht schlafen lässt, dann bin ich morgen tot. Es war nach langer Zeit die erste Nacht, in der ich vielleicht 2 bis 3 Stunden schlafen konnte. (Damals kapierte ich noch nicht, dass mein Gebet erhört wurde). WARUM GERADE ICH? DIE SUCHE Ich weilte beinahe ein Jahr zwischen Bett und Stuhl. Mehr als 200m zu Fuss lagen kaum drin. Das Leben war ungerecht. Es ergab keinen Sinn. Warum hat´s gerade mich erwischt? Warum kann mir niemand helfen? Auch eine Aussicht, dass z.B. in vier Jahren alles wieder gut sei, wäre mir ein ungeheurer Trost gewesen. Aber nichts. Ich begann esoterische Bücher, den Koran, buddhistische Lehren etc. zu lesen aber alles war höchst unbefriedigend. Sodann stiess ich auf das Evangelium und begann allmählich zu glauben, da ich immer mehr "Zeichen" erhielt. Eines abends sah ich den Film von Fratel Cosimo im Fernsehen und ich entschloss mich hinzugehen.
MEIN ERSTER HEILUNGSGOTTESDIENST BEI FRATEL COSIMO
Ich mag mich noch erinnern, dass ich ungeheure Schmerzen hatte und auf einem kleinen Stühlchen ganz vorne sass. Während des Heilungsgottesdiensts überkamen mich die verschiedensten Zweifel. Als Fratel Cosimo sagte, dass nun zwei Drogensüchtige von ihrem Suchtproblem geheilt würden, dachte ich mir, das kann jeder sagen. Darauf sagte er, Jesus würde nun eine Frau mit einem Leber-Tumor heilen. Sie solle in ein paar Tagen zum Arzt gehen, sich erneut röntgen lassen und die Bilder sodann zum Beweis mitbringen. Ehrlich gesagt - ich hatte Mühe zu glauben. Doch die Emotionen der "Geheilten" machten mir schon Eindruck. Dies konnte keine Show sein. Auch an den Zeugnissen, welche mit Röntgendokumentationen gemacht wurden, gab es nichts auszusetzen. Geheilt wurde ich allerdings nicht. Nach dem Gottesdienst kam jedoch jemand von der Comunità zu mir und sagte, Fratel Cosimo würde mich gerne sehen. Ich war ein wenig erstaunt, würden ihn doch sicher alle Personen gerne sprechen. Und woher wusste er, dass ich hier war? Ich trat in sein Räumchen, wo er von vielen Kindern umgeben war. Er schaute mich an und sagte: "Ah, du bist nicht katholisch!" Woher wusste er dies nun schon wieder? Drauf erzählte er mir eine Geschichte von einem Mann der geheilt wurde und nachher in die Welt ging, um zu erzählen, was er gesehen, gehört und gefühlt hatte. Darauf schickte er mich hinaus. Ich verstand nichts! Und dummerweise hatte ich vergessen, ihn zu fragen, ob er nicht für mein Sakralgelenk beten könne.
EINE FREUDE, DIE SICH MIT WORTEN NICHT BESCHREIBEN LÄSST
Als ich mit meinem Auto nach hause fuhr überkam mich eine derartige Freude, die sich mit keinen Worten der Welt beschreiben lässt. Die Schmerzen waren m. E. noch schlimmer geworden, aber es machte mir nichts mehr aus. Ich war glücklich; ja glücklich wie noch nie zuvor in meinem Leben. Ich hatte erkannt, dass es Gott tatsächlich gibt und er somit auch mich heilen kann. Den besten Zeitpunkt würde er wohl schon wissen.
DIE HEILUNG BEGINNT
Einige Tage später spürte ich plötzlich eine ungeheure Wärme um mein Becken. Jedesmal wenn ich zu beten begann, spürte ich diese sonderbare, nicht zu erklärende Empfindung noch stärker. Dies musste der Heilige Geist sein. Von da an gingen meine Schmerzen tagtäglich zurück. Es war kaum zu glauben. Dies nach so langer Zeit. Als ich ein halbes Jahr später wieder einmal zu Fratel Cosimo ging, packte ich meine "Inlineskates" in die Tasche, obschon es mir zu diesem Zeitpunkt, der Schmerzen wegen, noch nicht möglich war, zu "skaten". Doch ich hatte das Gefühl, dass nun irgend etwas geschehen würde. Ich trat erneut vor Fratel Cosimo und wollte ihn etwas fragen. Doch er liess mich nicht zu Worte kommen, sondern sagte mir, Jesus spreche zu seinem Herzen. Er hätte mir schon viel mit meinem Rücken geholfen. Ich war perplex. Nachdem er mich gesegnet hatte, bedankte ich mich und ging. Danach stand ich noch ein bisschen auf dem Platz. Auf einmal hatte ich das Gefühl, dass mir jemand eine Hand auf den Rücken legen würde. Ich drehte mich um, aber es war niemand zu sehen. Meine Schmerzen waren weg. Am nächsten Tag schon "montierte" ich meine Inlineskates. In der Folge ging auch der Spielraum im Gelenk fortwährend zurück. Hier sei allerdings erwähnt, dass ich mich auch einer "Sklerosierungstherapie" unterzog, welche vielleicht das ihre beigetragen hat. Ich würde dies zwar eher verneinen, aber ausschliessen tu ich's nicht. Heute, fast 4 Jahre nach dem Unfall, kann ich wieder jederlei Sport betreiben und zwar ohne Beschwerden.
MEIN FAZIT: 26 Jahre meines Leben habe ich vergeudet. Ich habe gottlos gelebt; aber Gott los geworden bin ich zum Glück nicht. Dazu hat er mich wohl zu gern gehabt. Heute sage ich: "Zum grossen Glück gibt es noch die Leiden und Schmerzen." Ich denke, unser Vater hat mich so nach Hause führen können. Dafür bin ich ihm ewig dankbar.

b) Heilung der Rita Tassone [32]
(Zeugnis aus erster Hand. Ich habe die Fam. Tassone mehrmals besucht und stehe mit ihr in regelm. tel. Kontakt)
Wir werden in der Pause u.a. das Zeugnis von Rita und Michele Tassone im Film "Der Eremit in den Bergen Fratel Cosimo und das Wunder im Aspromonte" [33] sehen, welcher von Herrn Cadeggianini in einer Coproduktion des Bayrischen Rundfunks entstanden ist.
An dieser Stelle möchte ich jedoch das Ereignis für diejenigen, welche den Film nicht sehen, kurz zusammenfassen. Rita Tassone litt 13 Jahre lang an Osteomyelitis sowie an einem bösartigen Knochensarkom. Sie konnte sich nur noch im Rollstuhl bewegen. Am 13. August 1988 lag sie im Sterben. Doch sie fühlte den Drang, nach "Madonna dello Scoglio" zu gehen, selbst wenn sie die Fahrt nicht überstehen würde. Ihr Mann Michele fuhr sie darauf hin. Dort angekommen sieht sie plötzlich Maria im Himmel und macht ihren Mann darauf aufmerksam. Er sieht jedoch nichts und glaubt, dass seine Frau durchgedreht sei. So geht er zu Fratel Cosimo und bittet ihn um Rat. Fratel Cosimo macht zwei Schritte auf der Treppe, sieht in den Himmel und sagt: "Ja, die Madonna ist wirklich am Himmel. Bringt Rita in das Empfangsräumchen, wir werden beten und euren Glauben auf die Probe stellen".
In der Folge beginnt Fratel Cosimo in fremden Sprachen zu beten. Rita sieht, wie sich das Gesicht Fratel Cosimos in das Gesicht Jesus verwandelt [34] . Er sagt: "Von nun an bin es nicht mehr ich der spricht, sondern es ist Jesus Christus der dir die selben Worte sagt, wie dem Gelähmten in Galiläa. Steh auf und gehe!" In diesem Augenblick hob sie eine Kraft aus dem Rollstuhl und stellte sie auf die Beine. Die am Gebet beteiligten Personen glaubten aber ihren Augen nicht, denn Rita schwebte über dem Boden. Fratel Cosimo wies darauf hin, dass man Rita nicht berühren solle, bis der Heilige Geist sein Werk beendet hätte. Von diesem Zeitpunkt an, kann sich Rita jedoch an nichts mehr erinnern. Sie schwebte hinaus zum Madonnenfels und sprach danach mit dem Bildnis der Maria in der Kapelle. Als sie zu sich kam, bemerkte sie, dass sie auf ihren eigenen Füssen stand und geheilt war. Selbst nachdem ich das beinahe unglaubliche Zeugnis von Rita gelesen hatte und auch mit ihr selbst und ihrem Mann darüber gesprochen hatte, konnte ich mir schlicht nicht vorstellen, wie sie aus der Kapelle geschwebt sein soll. Die Heilung hingegen war eine Tatsache an der es anhand der ärztlichen Berichte und Fotografien nichts zu rütteln gab. Es ergab für mich keinen Sinn, dass nur die Hälfte der Geschichte wahr sein sollte, aber "fliegen" das war zuviel. Als ich mir nochmals vorzustellen versuchte, was sich am 13. August 1988 ereignet hatte, stiess mich eine Franziskanernonne, welche neben mir sass, in die Seite und fragte mich, ob ich denn das Wunder von Rita kenne. Ich antwortete ihr dabei, dass ich mir gerade etwas darüber überlegt hätte. Die Nonne erklärte mir, dass sie am 13. August, am Tage des Wunders, fast an derselben Stelle gewesen sei, an der sie heute sitze; plötzlich hätte sie eine Frau (Rita) aus Fratel Cosimos Räumchen schweben sehen. Sie hätte selbst kaum geglaubt, was sie da gesehen hätte. Die Geschichte war also wahr. Nachdem ich mich ein bisschen in die Literatur vertieft hatte, stellte ich bald fest, dass es im Laufe der Geschichte genügend "Heilige" gab, welche die Gabe der "Levitation" besassen. Insbesondere sei hier auf San Giuseppe da Copertino (1603-63) verwiesen, welcher wegen seiner regelmässigen "Flugeinlagen" während der heiligen Messe auch der "fliegende Bruder" genannt wird [35] .

Was die Grösse dieses Wunders anbelangt, verweise ich auf Johannes (vgl. Joh. 14, 12), welcher festhält: "Wer an mich glaubt wird die gleichen Wunder vollbringen wie ich, ja noch grössere, denn ich gehe zum Vater".

c) Heilung der Carmela Lombardo
(Zeugnis aus der ital. Sendung "Miracoli" auf Rete 4 vom Juni 2000 / "Sclerosi a placche")
Die Krankheit (Multiple Sklerose in der schlimmsten Form) wurde im Jahre 1995 diagnostiziert. Ihr Gesundheitszustand verschlimmerte sich zusehends. Seit dreieinhalb Jahren war sie an den Rollstuhl gefesselt. Im Mai des letzten Jahres wurde sie nochmals in Bologna untersucht. Zu diesem Zeitpunkt konnte sie kaum mehr atmen. Die Ärzte schickten sie nach Hause mit dem Befund, dass sie keine 3 Monate mehr zu leben hätte.
Carmela kam seit Jahren nach "Madonna dello Scoglio" zum gemeinsamen Gebet, welches jeden Mittwoch und Samstag stattfindet. Carmela liess sich von Fratel Cosimo immer wieder segnen. M.E. wichtig dabei ist, dass sie Fratel Cosimo nie um eine "physische" Heilung gebeten hat. Vielmehr bat sie ihn um eine Führung in ihren Leiden sowie um spirituelle Heilung. Die erste Gnade, welche sie erhalten hätte, wäre ihre Krankheit zu akzeptieren und zwar mit Freude. Ja sie haben richtig verstanden - mit Freude. Eine Krankheit mit Freude zu tragen, kann man jedoch nur, wenn man den Sinn der Leiden versteht, auf welchen wir nachgehend (III.11) eingehen. Am 11. August 1999 während eines Gebetstreffs mit Fratel Cosimo hört Carmela die Stimme Jesu Christi "Steh auf und geh, du bist geheilt". Carmela war komplett geheilt und ihre Beine trugen sie. Ein weiterer Rollstuhl auf dem "Scoglio".

d) Heilung eines von Geburt an taubstummen Mädchens
Eines Abends traf ich eine Familie, welche mir von ihrem Ereignis erzählte. Ihre Tochter, welche ich auf ca. 12 Jahre schätzte, wurde taubstumm geboren. Im Frühling 1999 gingen sie zu Fratel Cosimo. Heute höre das Mädchen vollständig und könne auch sprechen. Die Mutter (voller Freude und ein wenig emotional) forderte das Mädchen auf mit mir zu sprechen. Dies war mir ein bisschen unangenehm, da ich sah, wie scheu sie war. Jedoch begann sie tatsächlich mit mir zu sprechen. Die Stimme "quietschte" zwar ein bisschen und die Tonlage war auch nicht perfekt, aber ich konnte mich mit ihr unterhalten. Das mit der Stimme würde sich dann schon noch ergeben, jetzt, da sie die Leute ja auch hören könne.

e) Heilung der Cosimina Tassone
(Röntgendokumentation fürs Forum vorhanden)
Cosimina hatte Krebs im Eierstock mit Metastasen (maligne metastasierte Dermoidzyste). Der Tumor hatte die benachbarten Organe sowie die beidseitigen Leistenlymphknoten befallen. Für Cosimina gab es keine Hoffnung mehr und nur ein Wunder konnte sie noch retten. Als sie zu Fratel Cosimo ging, sagte ihr dieser, dass sich nun der "höchste Arzt" dem Problem angenommen hätte. Wieder beim Doktor, war der Tumor samt Metastasen verschwunden.

f) Heilung eines kleinen Mädchens (Gliedverlängerung)
Die Nichte der Carmela Agostino, welche selbst von einem Tumor und Krebs im letzten Stadium geheilt wurde, war ohne Finger an der rechten Hand geboren. Nach der Begegnung mit Fratel Cosimo begannen ihr die Finger zu wachsen. Auf der Videodokumentation ist deutlich ersichtlich, dass die Fingerchen noch nicht vollständig entwickelt sind.

g) Heilung des Gian-Franco da Paluda aus Salerno (Gliedverlängerung)
Gian-Franco hatte einen folgenschweren Autounfall mit komplizierten Becken- und Oberschenkelbrüchen mit nachfolgender Verkürzung eines Beines. Während eines grossen Heilungsgottesdienstes am 11. Mai 1999 wuchs das Bein 3cm! Obschon er das erstemal nach Madonna dello Scoglio kam und sich nichts besonderes dabei dachte wurde er geheilt. Er rannte nach vorne und umarmte Fratel Cosimo voller Freude. Jetzt ist er jede Woche auf dem "Scoglio" anzutreffen. Diese, sowie alle weiteren Heilungen an den Grossanlässen sind übrigens auf Video dokumentiert.

Exkurs: Wer Mühe damit hat, dass Gott selbst Glieder wachsen lassen bzw. ausgleichen kann, sei auf das Wunder verwiesen, welches in Calanda (SP) am 29. März 1640 auf Fürbitte der Muttergottes von Pilar (Saragossa) geschehen war. Miguel Juan Pellicier, einem einfachen Bauern, welchem ca. zweieinhalb Jahre vorher der Unterschenkel amputiert worden war, wurde in der Nacht das komplette Bein ersetzt. Dieses Wunder ist durch einen Prozess mit unzähligen Zeugen bestätigt und notariell beurkundet worden. Gar wurde Miguel vom spanischen König Filippo IV empfangen, welcher sein Bein küsste. Im Jahre 1940 wurde eine Briefmarke zur Erinnerung an dieses Wunder gedruckt. [36]

h) Heilung des Don Giuliano (Hirntumor)
Don Giuliano, welchen ich im Hotel kennenlernte, litt an einem bösartigen Hirntumor. Er war so stark angeschlagen, dass er kaum mehr einen Bleistift halten konnte. Freunde von ihm gingen zu Fratel Cosimo und baten um Gebet. Innert kürzester Zeit wurde er komplett geheilt.

i) Heilung eines kleinen Jungen zu Hause (Skoliose)
(Zeugnis aus der ital. Sendung "Miracoli" auf Rete 4 vom Juni 2000 / "Scoliosi")
Die Mutter eines kleinen Jungen, welcher an einer verbogenen Wirbelsäule (Kyphose und Skoliose) litt und seit Jahren ein "Eisen"-Korsett trug, kam zum ersten Mal auf den Scoglio zum Gebet. Gegen Abend als sie nach Hause gehen wollte, hielt sie jedoch etwas zurück. Sie hörte Fratel Cosimo sagen, dass heute Eltern hier wären, deren Kinder an einer Skoliose litten. Die Kinder seien zwar nicht hier, aber Jesus würde sie nun zuhause heilen. Als sie um halb fünf Uhr morgens zuhause ankam, legte sie sich schlafen. Um halb neun wurde sie von ihrem Sohn geweckt, der nicht wusste, dass sie auf dem Scoglio gewesen war. Seine Schultern waren gerade. Die Mutter konnte es kaum fassen, ebensowenig der Orthopäde. Doch dieser glaubte an solche Wunder.

2. Psychische Heilungen

a) Depressionen/ Ängste/ etc.
Nach Aussagen der Comunità von Fratel Cosimo handelt es sich bei den "psychischen" Heilungen um weitaus grössere Wunder, als bei den physischen, für jedes Auge sichtbaren Heilungen. Zumal eine solche Heilung meistens auch mit einer spirituellen verbunden sei.

b) Besessenheit oder Schizophrenie?
Während den Segnungen durch Fratel Cosimo kommt es des öfteren vor, dass "belastete" Personen mit einer nicht eigenen Stimme (z.B eine Männerstimme bei einer Frau) zu sprechen beginnen. Manchmal geben diese Personen tierische Laute von sich, beginnen um sich zuschlagen und Fratel Cosimo mit Flüchen oder anderen hasserfüllten Parolen zu überhäufen. Es hätte auch schon Fälle gegeben, da solche Personen nach vorne gelaufen seien und das Bildnis der Madonna dello Scoglio bespuckt hätten, begleitet von äusserst aggressivem Verhalten und gleichnamigen Ausrufen wie "Ich hasse dich, du hast mich bereits besiegt", etc.. Dies seien eben Manifestationen des Teufels, welcher wirklich existiere. Darüber lässt auch Fratel Cosimo keine Zweifel. Nach ihm glaubt nämlich derjenige, der nicht an den Teufel glaubt, auch nicht an Gott. Denn Jesus selbst hat ja mit ihm gekämpft.
In der Zwischenzeit habe ich selbst mehrere solche Fälle erlebt und mich mit verschiedenen Ärzten und Psychologen darüber unterhalten, welche "ohne jeden Zweifel" von einer Besessenheit durch den Teufel sprechen. Auch ehemals betroffene Personen, welche in der Zwischenzeit durch die Gebete Fratel Cosimos befreit wurden, geben ohne sich im geringsten zu schämen offen Auskunft über ihre "Krankheit". In vielen Fällen haben sich die Betroffenen mit okkulten Praktiken beschäftigt, in der Folge plötzlich Stimmen gehört, "Gestalten" gesehen und Visionen bekommen. Vielfach setzten in der Folge auch selbstzerstörerische und destruktive Gedanken ein. Medikamente könnten zwar immerhin ein wenig helfen, lösen würden sie das Problem allerdings nicht. In unseren "Breitengraden" handelt es sich bei diesen Symptomen wohl um eine Schizophrenie und dabei wird es wohl auch bei den meiste Patienten belassen.

Die Psychiater und Ärzte auf dem Scoglio hingegen prüfen, ob sich die Patienten mit okkulten Praktiken beschäftigt haben. Ganz oben auf der Liste sei dabei das "Gläserrücken", was besonders bei jungen Leuten an Beliebtheit zunehme. In Frage kämen aber Spiritismus ganz allgemein, Tische bewegen, Geister anrufen, Hellsehen (Tarot-) Kartenlegen oder sog. "Heiler" aufsuchen, Feuerlaufen, archaisch- bzw. naturreligiöse Praktiken [37], Esoterik sowie Freimaurerei etc., was sich mit dem Christentum nicht vereinbaren liesse. Hätten sich die Patienten mit solchen Dingen beschäftigt, sei die Wahrscheinlichkeit umso grösser, dass es sich um eine "spirituelle Angelegenheit" handle. Bringe man diese Personen sodann in die Nähe Fratel Cosimos, allenfalls zu einer anderen Persönlichkeit, welche mit der Gabe des Exorzismus beschenkt sei, müsse sich der Geist zu erkennen geben. Dies sei selbst bei Personen der Fall, welche im Alltag als mehr oder weniger "normale" Menschen auftreten und keine Symptome einer Schizophrenie zeigen würden.
Wichtig sei aber, neben dem täglichen Gebet, dass sie sich bewusst von derartig "abgöttischen" Praktiken lösen und freisprechen lassen.

Exkurs: Zeugnis für die Existenz des "Widersachers" in der CH
An dieser Stelle möchte ich auf den Fall der Frau M. aus G verweisen, welcher sich hier und heute in der Ostschweiz vor jeder heiligen Messe abspielt. Frau M. wurde im Herbst 1994 in der Gnadenkapelle von Einsiedeln von der heiligen Muttergottes angefragt, ob sie bereit sei, von der Existenz des Teufels sichtbares Zeugnis abzulegen. Nach längerer Überlegung willigte Frau M. aus überwältigender Liebe zu Maria und Jesus ein. Bald darauf wird Frau M. vor der Messe vom Teufel Kopf voran über und zwischen die Kirchenbänke geworfen. Sodann flucht und lästert "er" durch die Stimme von M. über Priester und die katholische Kirche. Er gibt sich siegessicher, da er nun der Herrscher der Welt sei.....
Univ.-Prof. Dr. Reinhold Ortner schreibt in seiner wissenschaftlich- psychologischen Abhandlung folgendes dazu: [38]
"Die körperlicherseits von Frau M. hinzunehmenden Attacken durch Schläge, Springen über Bänke und dumpfkrachendes Niederfallen zwischen Sitzbänke und Kniebänke, die normalerweise grosse Schmerzen, Brüche oder Verletzungen hervorrufen würden, sind nicht als Ausbrüche hysterisch-emotionaler Verdrängungen zu diagnostizieren. Deren Zustandekommen und relative physische Folgefreiheit in Bezug auf gesundheitliche Schädigungen sind weitgehend unerklärlich. Frau M. steht ganz offensichtlich in der beobachteten Phase ihres Kirchenbesuches unter enorm quälenden Zwangsbelastungen, denen sie nicht entrinnen kann. Eine Simulation erscheint ausgeschlossen"....."Das Auseinander-gezogen-werden der Arme bei der Wandlung in der heiligen Messe, in welcher nach katholischem Glauben das Kreuzesopfer Christi sich immerwieder vergegenwärtigt (vgl. Joh. 9.48ff.;1 Kor. 11.29), kann der Beobachter als (mystische) Parallele zum Gekreuzigtwerden deuten. Eine selbstevozierte (etwa theatralische) Gestik ist auszuschliessen. Vielmehr findet in diesem Moment eine (wie und wodurch auch immer) mit Gewalt erzwungene schmerzhafte Verrenkung statt."

Ziehe ich einen Vergleich zu "Besessenen", welche mir in Erinnerung sind, kann es sich bei Frau M. keinesfalls um eine "Besessenheit" im herkömmlichen Sinne handeln. Vielmehr legt sie freiwillig auf Anfrage Marias ein Zeugnis ab. Ebenso zeigen sich hier deutliche Parallelen zu "Mystikern", welche von der Kirche bereits "heilig" gesprochen wurden [39] . Neben den täglichen Sühneleiden, fastet Frau M. auf Bitte der Muttergottes seit 1991 und lebt lediglich von 1l Wasser und 1l Milch sowie der hl. Eucharestie. Auch Niklaus von Flüe und Therese von Konnersreuth lebten Jahrzehnte lediglich von der Kommunion. Mit vorschnellen Urteilen ist also äusserste Vorsicht geboten.
HYPOTHESE:
Es ist kein Geheimnis, dass Frau M den Auftrag erhalten hat, insbesondere für die Bischöfe und Priester ihre Sühneleiden aufzuopfern [40] . Da zumindest in verschiedenen Kreisen davon ausgegangen wird, dass dem auch tatsächlich so ist, stelle ich hier die Frage, ob es nicht christlichen Grundsätzen der Nächstenliebe entsprechen würde, dass diejenigen, für welche Frau M. leidet, zumindest als Zeichen der Anerkennung einmal einer Messe mit Frau M. beiwohnen würden? Sicherlich ist es mit grossem Aufwand verbunden, wenn nun die Schweizer Bischöfe samt ihren Priestern einmal in diese Schule der Praxis gingen. Doch hat uns nicht Jesus Christus selbst, welcher über allen Menschen steht, mit seinem Kreuzestod gezeigt, dass kein "Aufwand" für die Liebe zu gross ist? Würde er es versäumen jemanden zu trösten, der wegen ihm zu leiden scheint? Ich glaube nicht. Vielmehr hat er doch gesagt: "Wer jemandem in meinem Namen ein Glas Wasser gibt, der gibt es mir selbst". Würden nun die Bischöfe und Priester der Schweiz bei Frau M. z. B. einer Messe beiwohnen, gehe ich davon aus, dass ihre Sühneleiden schon in Bälde abnehmen würden; sie zumindest aber vom Himmel einen anderen Auftrag erhalten würde. Wäre es nicht sinnvoll, wenn Frau M. ihre Leiden, z.B. für die Schweizer Jugend (unsere Zukunft) einsetzen könnte? (Natürlich vorausgesetzt, der Himmel wünscht dies so.) Dies wäre m.E. ein Lichtblick für die Schweiz. Aber selbst im Falle, dass keine Besserung bei Frau M. eintritt, dürfte man sodann von sich aus sagen, dass man etwas "Gutes" getan, zumindest aber ein exemplarisches Zeichen der Nächstenliebe gesetzt hat. M.E. wäre es nämlich äusserst ungeschickt, diese Gnade abzulehnen und den Fall M. zu "schubladisieren".

c) Befreiung von okkulten Gegenständen
Am 11. Februar 2000 weist Fratel Cosimo die Leute darauf hin, dass Jesus ihm sagte, es würden sich 14 Personen auf dem Platz befinden welche "Talismane" tragen. Sie sollen sich bitte davon entledigen, Jesus würde ihnen vergeben. Gleichzeitig werde er jetzt 3 Leute befreien, die in ihren okkultistischen Praktiken gefangen wären und sich somit den Zugang zu Gott abgeschnitten hätten. Leider konnte ich nicht sehen, welcher Art die Talismane waren, derer sich die Leute zum Teil öffentlich entledigten.

d) Umsessenheit oder Sucht?
Eine "Umsessenheit" käme bei weitem häufiger vor als eine "Besessenheit" und werde von den Betroffenen selbst auch kaum je bemerkt. Vielfach sei es sehr schwierig abzuschätzen, ob es sich um eine spirituelle oder psychische Krankheit handle. Jedoch fällt an den Heilungsgottesdiensten [41] immerwieder auf, dass Fratel Cosimo davon spricht, dass Jesus Christus Personen vom "Spirito" (Geist) der Drogen bzw. vom "Spirito" des Alkoholismus befreien würde. Zurecht muss man sich sodann die Frage stellen, ob sich hinter einer "Suchterkrankung" vielleicht nicht doch eine spirituelle Angelegenheit verbirgt, zumal verschiedene Personen sich nach dem Gebet auch tatsächlich von ihrer "Sucht" befreit fühlten.
Beispielsweise fiel am 11. Mai 1999 ein Junge samt Stuhl auf den Boden (wie, ist mir bis heute nicht erklärlich) und verblieb ca. 2 Minuten im sog. "Sonno nello Spirito Santo". Später fragte ich ihn, was er denn gehabt hätte. Er erzählte mir, dass er Marihuana sowie Kokain geraucht hätte und seine Eltern, welche neben ihm sassen, bestohlen hätte. Nie mehr in seinem Leben würde er auch nur eine einzige Zigarette anrühren.

Auch solche Beispiele gibt es genügend !

3. Die Kraft der Ehe

am Beispiel der Maria-Catena u. Tomaso Monterosso
(Zeugnis aus erster Hand. Catena ist die Tochter von obengenannter Rita u. Michele Tassone.)
Catena erwartete im Jahre 1998 ihr zweites Kind. Allerdings hatte sie plötzlich grosse Probleme mit ihrem Herzen und war ans Bett gefesselt. Gegen Ende des Jahres wurden die Komplikationen derartig, dass sie ins Spital gebracht werden musste. Ihr Leben sowie dasjenige ihres Kindes waren in akuter Gefahr. Fratel Cosimo erklärte Michele (Vater von Catena), dass das Leben seiner Tochter tatsächlich gefährdet sei und es nicht gut aussehe. Am 10. Dezember kam ihr Kind mit Kaiserschnitt zur Welt. Am 11. Dezember erlitt Catena einen Herzanfall und verlor das Bewusstsein. Man rechnete mit dem Schlimmsten. Michele fuhr mit seinem Schwiegersohn Tomaso (welcher nicht zu tief gläubig war) sofort zu Fratel Cosimo. Dieser erklärte, dass er das Herz von Catena schlagen höre. Es rase. Ihr Leben hänge nur noch an einem dünnen Faden. Tomaso bat ihn um ein Wunder. Fratel Cosimo antwortete: "Ich kann hier nichts mehr machen" Tomaso ist verzweifelt. Er verliert womöglich seine Frau. Fratel Cosimo schaut Tomaso an und sagt ihm: "Ihr seid ein Fleisch und ein Blut. Es liegt nun an Dir, nur Dein eigenes Gebet kann sie vielleicht noch retten". Zur selben Zeit im Spital, war es den Ärzten mit all ihrer Medizin nicht möglich, Catenas Herz, welches mit 230 Schlägen pro Minute schlug, in einen normalen Zustand zu bringen. Als die beiden Fratel Cosimo verliessen, fragte Tomaso Michele, ob er diesen Rosenduft nicht rieche? Der Duft sei so stark, dass man in noch hundert Meter entfernt riechen müsste. Michele, welcher neben ihm stand roch nichts. Er sagte mir aber, dass er gerade deshalb eine Sicherheit bekommen hätte, dass seine Tochter gerettet wäre. Er begab sich mit Tomaso in die Kapelle zu einem langen Gebet. Zur gleichen Zeit begann das Herz Catenas wieder normal zu schlagen. Dies zum Erstaunen der Ärzte und ohne ihr Zutun. Ein paar Tage später musste sie sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen. Doch Fratel Cosimo versicherte ihr, dass nun alles überstanden sei und der Eingriff gut gehe. Er werde für sie beten.

4. Totenauferweckung

und Kraft der Taufe, als Zeugnis eines Franziskanerpriesters
Nachdem ein junger Franziskanerpriester namens Francesco von Fratel Cosimo darauf hingewiesen wurde, dass er schon bald nach Afrika in die Mission abgeordnet werde, berichtete er folgendes: Er hätte nicht damit gerechnet, aber schon 3 Wochen nach seinem Besuch bei Fratel Cosimo wäre er tatsächlich in Afrika in der Mission gewesen. Da sei er in ein Eingeborenen-Dorf gekommen. Alle Leute wären in Klagen und Tränen im Kreis versammelt gewesen. Er drängte sich durch die Masse und sah in der Mitte ein Mädchen mit einem offenen Schädelbruch liegen, daneben lag ein Baum, welcher dem Mädchen auf den Kopf gefallen war. Das Mädchen war tot, seit längerer Zeit schon, wie er vermutete. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran, das Mädchen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen. Kaum wäre er mit der Spruchformel fertig gewesen, hätte der Körper des Mädchens zu beben begonnen. Die Schädelwunde hätte sich vor seinen Augen regeneriert. Dieses Mädchen war die erste Christin in diesem Dorf. In der Folge hätten sich aber ausnahmslos alle bekehrt und taufen lassen.

5. Ein aufrichtiges Herz

Für Personen, welche Fratel Cosimo in einem persönlichen Gespräch nach Rat fragen, ist Aufrichtigkeit zu empfehlen.

Eines Tages verliess eine Frau mit Parolen wie "Scharlatan" oder "Betrüger" das Empfangsräumchen von Fratel Cosimo. Dies zum Erstaunen einiger Leute. Als Fratel Cosimo am Abend in der kleineren Runde sass, liessen seine Mitbrüder und Schwestern ihm keine Ruhe, bis er erklärte, was denn vorgefallen sei. Sodann berichtete er, dass diese Frau mit einer Fotografie ihres Ehemannes gekommen sei und ihn gefragt hätte, ob ihr Mann "geheilt" werde. Er hätte die Fotografie angeschaut und ja gesagt. Als die Frau an der Türe seines Kämmerchens stand, hätte ihn der Herr aber wissen lassen, dass ihr Mann bereits gestorben sei. Als diese Frau am nächsten Tag bei der Comunità anrief um sich zu beschweren, wurde ihr zu ihrem Erstaunen mitgeteilt, dass Fratel Cosimo schon gewusst hätte, dass ihr Mann bereits tot [42] wäre. Der Fehler würde bei ihr liegen, denn sie sei unaufrichtig gewesen und hätte Fratel Cosimo versucht.

6. Was machen die "Gesunden" eigentlich auf dem Scoglio?

Meiner Erfahrung nach gibt es praktisch niemanden, der ein Leben lang ohne Probleme und wunschlos glücklich wäre. Diejenigen, die sich aber "gesund" nennen, beten in "Madonna dello Scoglio" vorallem für:

  • Die Bekehrung ihrer Angehörigen, Verwandten, Freunde und Bekannten
  • Die Heilung Kranker, welche nicht anwesend sind (Vgl. Bsp. oben)
  • Spirituellen Wachstum
  • Spezielle Gnaden, wie z.B. Charismen [43], die der Heilige Geist nach seinem Belieben gewährt.

7. Der Zölibat?!

Eines Tages, als ich mir überlegte, ob der Zölibat denn überhaupt berechtigt sei, wurde mir folgendes zuteil: Zu Fratel Cosimo wurde eine Frau, auf einer Bahre getragen. Sie lag im Sterben. Ihre Cousine begleitete sie, da dieser mitgeteilt wurde, dass Fratel Cosimo vielleicht noch helfen könne. Fratel Cosimo empfängt die Personen normalerweise in seinem "Empfangsräumchen", ohne irgendwelche Zuhörer. Hier war es aber zu umständlich oder unmöglich, die Bahre um die Ecke hinein zu tragen. Er betrachtete zuerst die im Sterben liegende, sodann die scheinbar "gesunde" Cousine und sagte zu dieser sodann: "Die Kranke sind sie! Sie sind hinter einem Priester her. Er ist durch das Sakrament der Priesterweihe mit Gott verbunden und selbst wenn sie ihn heiraten, können sie die Bindung nicht trennen, die er freiwillig mit Gott eingegangen ist. Die Frau rannte Hals über Kopf davon. Meine Frage war beantwortet.

8. Bekehrungen bzw. spirituelle Heilungen als grösste und wichtigste Wunder [44]

a) Ex-Mafioso
(vgl. Samuel 19,18-24)
Eines der beeindruckendsten Zeugnisse gab m.E. ein junger Ex-"Mafioso". Vor ca. 10'000 Personen berichtete er von seinem früheren Leben, wie er in allen möglichen Bereichen delinquierte. Von Diebstahl über Raub, Waffenschmuggel usw.. Auch hätte er über 30 Autos angezündet und verbrannt. Mehrmals war er bereits eingesperrt und fand keinen Frieden. Seine Mutter war verzweifelt und empfahl ihm, doch mal zu Fratel Cosimo zu gehen. Er entschloss sich hinzugehen, wollte Fratel Cosimo aber erschiessen. Als er auf dem "Scoglio" angekommen war, überkam ihn eine ungeheure Wut. Vier Kugeln hätte er für Fratel Cosimo vorgesehen gehabt. Aber als Fratel Cosimo die Menschenmenge segnete, wäre dieser Hass von ihm gefallen und ein grosser Friede über ihn gekommen. Im Car hätte er sodann zu beten begonnen, ohne dass er es wollte. Zu Hause angekommen, warf er alle seine Waffen ins Meer. Er musste zurück auf den Scoglio zu Fratel Cosimo. Seine Kumpane machten ihm jedoch das Leben schwer und verfolgten ihn bis auf den Scoglio, um sicherzugehen, dass er sich auch bekehrt hätte. Sodann wurde er, da er nun den Rosenkranz betete als altes "Mütterchen" ausgelacht. Während seinem Zeugnis ersuchte er die Menschenmenge, für die jungen Männer zu beten, denen es wie ihm ergangen sei. Alle begannen zu beten.

b) Eine Atheistin wird Karmelitin
Vor 3 Wochen soll eine 30 Jährige ehemalige Atheistin Zeugnis darüber abgegeben haben, wie sie auf dem "Scoglio" durch Fratel Cosimo zum Glauben kam und in der Folge einem Karmelitenkloster beigetreten sei.

c) Priester und Bischöfe
Auch Priester und Bischöfe, die es heute so schwierig haben, finden bei Fratel Cosimo zuweilen Rat und "spirituelle Heilung" sowie zurück zu einem lebendigen Glauben. Solche Zeugnisse vor 10-tausenden von Personen erfordern von den Betroffenen ungeheuren Mut, aber auch eine gehörige Portion an Demut. Doch der Jubel und Beifall der Menschenmenge ist ihnen gewiss. Es ist eben kein Mensch unfehlbar. So wird auf dem "Scoglio" z.B. auch die Geschichte eines Bischofs erwähnt, welcher gegen Fratel Cosimo war. Fratel Cosimo betete aber trotzdem (oder gerade deswegen?) viel für ihn, worauf ihn der Herr eines Tages in einer Vision sehen liess, dass er an einem Leber-Tumor litt. Er liess den Bischof durch sein Comunità benachrichtigen, dass er zum Arzt gehen sollte. Dort angekommen teilten ihm die Ärzte mit, dass es höchste Zeit gewesen sei. Es werde nun aber alles gut kommen. Der Bischof bedankte sich sodann bei Fratel Cosimo.

9. Erziehung zur spirituellen Selbständigkeit

Viele Leute ersuchen Fratel Cosimo um Rat. Fratel Cosimo weist sie aber (wo notwendig) darauf hin, dass sie selbst viel beten müssten um zu erreichen, was sie sich wünschten. Einer meiner Kolleginnen aus der Schweiz, welche ihn in einer Angelegenheit um Rat fragte, sagte er ganz liebevoll: "Aber Du weißt doch, dass Du Jesus direkt selbst fragen kannst. Er gibt dir schon Antwort". Dabei segnete er sie und schickte sie wieder raus.

10. Bildung von Gebetsgruppen (Schneeballeffekt)

Wie auch an anderen Stätten des Gebetes ist festzustellen, dass die Gläubigen dem "Ruf des Heiligen Geistes" folgen und kleinere Gebetsgruppen (Hauskreise) im Sinne der Urchristen bilden. Diese treffen sich ein oder mehrmals pro Woche zu gemeinsamem Gebet und Lobpreis. Es handelt sich dabei um Gefässe, in denen ein lebendiger Glaube gelebt wird und nicht wenige Gläubige mit ganz ausserordentlichen Charismen beschenkt werden. Wichtig ist dabei, dass hier vorallem auch wieder junge Leute Spass am Glauben bekommen und merken, dass jeder Mensch eine persönliche Beziehung zu Gott haben kann, dieser uns über alles liebt und uns nicht nur in schwierigen Situationen beisteht. Äusserst wichtig, vor allem für die "Jungen" im Glauben, sind sodann die Zeugnisse von Gebetserhörungen, über welche man in der Kirche kaum spricht. Sie stärken den Glauben, was sich sodann natürlich auch auf die christlich-ethischen Werte (der Jugendlichen) auswirkt.
Zu bemerken ist dabei, dass sich diese Gruppen nicht etwa von der Kirche abspalten, sondern im Gegenteil die Gläubigen geradezu motiviert werden, wieder in die Kirche zu Jesus in der Eucharestie zu gehen und im Sakrament der Beichte Vergebung ihrer Sünden zu erhalten.

11. Der Sinn des Leidens

Gibt es also Gott, dann hat alles einen Sinn, selbst die Leiden. Denn Gott hat "allem" einen Sinn gegeben. Den Sinn des Leidens können wir somit also nur im (bzw. mit) dem Glauben verstehen. Fratel Cosimo fährt hierin denn auch ganz auf der Linie des Papstes, welcher am 11. Februar, dem Welt-Krankentag, sagte, dass das Kreuz des Kranken die Türe für den Eintritt in das Paradies sei. So lässt er die Patienten manchmal nicht nur wissen, wie lange sie noch zu leiden hätten, sondern auch, dass sie durch ihre Leiden viele Seelen vor dem Verderben gerettet hätten. So wird der einfache, sündige Mensch plötzlich zum Miterlöser. Ist das etwa kein Trost? (vgl. dazu insbes. www.home.t-online.de/home/dllnad/kranke.html). Im Übrigen würden sie ihrem Gott, Jesus Christus, dem Mann des Schmerzes aber auch immer ähnlicher werden, was eine zusätzliche Ehre sei.
Fratel Cosimo ist dabei für alle Kranken ein Vorbild. Obschon er die Gabe hat, durch die Gnade Gottes Kranke zu heilen, erlebt er selbst die Passion Christi am eigenen Leib, mit all ihren Schmerzen und Ängsten, so dass er wirklich von niemandem beneidet wird. Solche sog. Opferseelen (vgl. auch Frau M aus G in der Ostschweiz) gibt es heutzutage zuhauf und sie sagen sich: "Für die Welt sind wir Unbekannte, aber Gott kennt uns [45] ". Sodann kann sich die Kraft Gottes besonders an ihnen zeigen, wenn sie schwach sind [46] : Auch bleiben sie in ihren Leiden demütig, trotz ihren grossen Gaben [47].
Doch denke ich, würden sie nicht zögern, bei Vernachlässigung der Christlichen Ethik in der Medizin doch wenigstens auf einen Ausschnitt des Eides von Hyppokrates, "Vater aller Ärzte", hinzuweisen, welcher lautet: "Auch werde ich keinem, und sei es auf Bitten, ein tödliches Mittel verabreichen, noch einen solchen Rat erteilen, desgleichen werde ich keiner Frau ein abtreibendes Zäpfchen geben." und uns die Frage stellen: "woher hatte dieser Mann wohl solch hohe ethische Werte?"


[1] ApG. 4.20.


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[2] Mark. 16,17ff.


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xt

 

[3] Vgl. 1 Kor. 12,1ff.


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[4] Gabe, den "Zustand" einer Seele bzw. deren begangene, (immer) ungebeichtete Sünden zu
erkennen.
 


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[5] Gabe, in antiken, fremden z.T. unbekannten Sprachen zu beten, wie z.B. Aramäisch o.
Hebräisch.
 


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[6] Gabe der gleichzeitigen geistigen (und physischen) Präsenz an mehreren Orten; vgl.
Entrückung des Philippus nach Amos, die Brotvermehrung sowie die Präsenz d. Geistes des hl. Paulus 1. Kor.5,3.
 


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[7] Vgl. 2 Kor. 2,15f.


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[8] Botschaften und Literatur: www.parvis.ch .


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[9] Vgl. Luk. 2,8ff.


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[10] In Ihnen befinden sich alle Eigenschaften der wahren Freunde Gottes: Fester Glaube,
Hochherzigkeit, Demut, das Verlangen die Heilsbotschaft zu verkünden, Gehorsam und Liebe. Vgl. Die Mystikerin Maria Valtorta, Der Gottmensch Bd.I, 50. Geschichte; www.parvis.ch
 


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[11] 1 Kor. 1,27f..


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[12] Mt. 11,25.


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[13] Über 70-tausend Personen wurden am 13. Oktober 1917 Zeugnis eines Sonnenwunders,
welches die Echtheit der Erscheinungen für die ganze Menschheit bestätigen sollte. Fatima: Botschaft und Erfüllung v. A. Fugel S. 64 / Dokumentarfilm www.parvis.ch.
 


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[14] Garabandal: Der Zeigefinger Gottes v. A. Weber S. 232 / Dokumentarfilm
  www.parvis.ch.


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[15] 1Tessal. 5,21.


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[16] Vgl. Offb. 7-12;
(Die Esoteriker glauben z.T. auch "Engel" zu sehen und Botschaften zu erhalten. Achtung!!!)
 


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[17] Vgl. jüngst z.B. die Mystiker Sr. Maria-Josefa Menéndez, Die Liebe ruft, WBL, 6073
Flüeli Ranft; Padre Pio oder die diesjährig heilig gesprochene Sr. Faustyna Kowalska, Tagebuch, www.parvis.ch
 


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[18] Luk. 6,43ff.


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[19] Demut als Gegenteil des Stolzes und unabdingbare Vss. um mit Gott eine tiefe persönliche
Beziehung eingehen zu können; vgl. 2. Korinther 10, 1ff., wo dem hl. Paulus gar Ängstlichkeit und Zaghaftigkeit vorgeworfen wird.
 


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[20] Unterwürfigkeit gegenüber der kirchlichen Obrigkeit. Selbst im grössten Unrecht (vgl. z.B.
innerkirchliche Verleumdungskampagnen und 3-Jähriges Messverbot Pater Pios) würden sie sich niemals von ihrer Kirche trennen. Dies als Ausfluss ihrer selbstaufopfernden Demut.
 


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[21] La Madonna di Guadalupe; Dono di Dio o Dipinto d'uomo; Edizioni San Paolo; Corso
Regina Margherita 2, 10153 Torino; www.stpauls.it.
 


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[22] Pietro Canova,Guadalupe, storia e messagio, Edizioni S.Gaetano, Strada Mora 57,
Vicenza.
 


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[23] A.-G. Secchi, Guadalupe, Siegesbanner Mariens, Parvis-Verlag, 1648-Hauteville-CH;
www.parvis.ch.
 


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[24] Das Grabtuch von Turin; WBL, Sek. Eichbühl, 6074 Grossteil / OW.


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[25] Dr. Max Frei, Kriminologe der Universität ZH, konnte 58 Pflanzenarten auf dem Tuch
ermitteln, von denen 42 in der Gegend von Jerusalem, 14 sogar nur dort vorkommen.
 


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[26] Prof. P. Filas SJ, Chicago, fand seine These bestätigt, dass den Toten, wie früher üblich,
Münzen auf die Augen gelegt wurden. Die Münze die er auf den Augen des Gekreuzigten fand, trägt die Inschrift TIOUCAPOC und bedeutet "des Kaisers Tiberius". Diese Münze wurde 29-31 n.Chr. von Pontius Pilatus geprägt. Nach der Zerstörung Jerusalems (70 n. Chr.) waren solche Münzen nicht mehr im Umlauf.
 


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[27] Matt. 2, 13/ 20.


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[28] Vgl. Offb.12, 17.


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[29] Vgl. insbes. Mark. 16,16f.


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[30] Voranmeldung: Fratel Cosimo Fragomeni, Strada Focà, 89040 Placanica (RC);
bei Sign. Rosa Bolognina Tel. 0039/0964380702.
 


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[31] Psychische Heilungen, Befreiungen von Alkohol- oder Drogensucht, sowie z.B. eine
Heilung von AIDS scheiden von vornherein aus.
 


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[32] Das schriftliche Zeugnis mit ärztlicher Dokumentation ist vorerst nur in italienischer
Sprache unter dem Titel "Testimonianza di Fede" erhältlich unter foppsa@dplanet.ch.
 


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[33] Erhältlich unter www.violafilm.com.


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[34] Vgl. 2 Kor. 3,18.


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[35] Emilio de Concini; Il Frate volante; Vita miracolosa di San Giuseppe da Copertino;
Edizioni San Paolo 1998; 10153 Torino.
 


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[36] Vittorio Messori; Il Miracolo; Spagna 1640; Indagine sul piu sconvolgente prodigio
Mariano 250 S. mit Bildern; Edizioni San Paolo 1998; 10153 Torino.
 


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[37] Begründet wird dies damit, dass wir durch die Taufe mit unserem Gott verbunden wurden
(Röm. 6.2f.) und Gott eben ab und zu eine "Belastung" zulässt, wenn man sich von ihm abwendet und z.B. "Woodoo"-, "Schamanen"-, oder "Spiritisten-" etc. -versammlungen beiwohnt, schliesslich sind wir durch das Siegel der Taufe gekennzeichnet. Dies darf aber nicht als Kritik an den Religionen der Naturvölker verstanden werden. Vielmehr will es besagen, dass wenn zwei dasselbe tun, es nicht dasselbe ist.
 


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[38] Prof. Dr. R. Ortner, "Eine mystische Sühneseele mitten unter uns", Schweizerisches
katholisches Sonntagsblatt (SKS) 6 bis 11/ 2000.
 


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[39] Vgl. insbes. Schwester Maria-Josefa Menendez, Die Liebe ruft, www.parvis.ch.


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[40] Vgl. Schweizerisches katholisches Sonntagsblatt (SKS) 7/ 2000 S. 13.


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[41] Vgl. insbes. auch die Videodokumentation des Heilungsgottesdienstes von Bischof
Onesimo Cepe da Silva vom 1. Mai 2000 während des "Raduno mondiale del Rinnovamento Carismatico" cattolico"; VO43/3; www.vocepiu.it.
 


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[42] Trotzdem kann es richtig sein, wenn F.C. sagte, dass er "geheilt" würde, wenn man davon
  ausgeht, dass er womöglich im Purgatorium, somit gerettet und bald im Paradiese ist.


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[43] Vgl. 1. Kor. 12ff.


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[44] Luk. 15,7.


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[45] 2. Kor. 6,9.


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[46] 2. Kor. 12,9.


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[47] vgl. 2. Kor. 12,7.
 


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Sascha M. Fopp, lic. iur.
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